| SC Alsweiler F 1 | 35 : | 22 | HSV Merzig / Hilbringen |
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| 07-01-2012 20:00 | |||
Svenja Schneider traf fünf Mal. Doch auch das reichte dem SC Alsweiler nicht zum Sieg.
Den Handballerinnen der DJK Marpingen ist in der dritten Runde des Saarlandpokals der Überraschungscoup gelungen: Mit einer Topleistung besiegten die Moskitos bei der Neuauflage des letztjährigen Finales den Drittligisten TuS Neunkirchen verdient mit 27:24 (14:14).
Von SZ-Mitarbeiter Frank Faber
Merzig legte einen Gang zu, nutzte jeden Fehler des SCA aus und zog bis zum Wechsel auf 20:8 davon. "Die zweite Hälfte war dann ganz in Ordnung. Für unsere Verhältnisse haben wir gut gespielt", bilanzierte Schummer zufrieden. Die Tore für den SCA erzielten: Anja Schreiner (5), Svenja Schneider (5/2), Nina Dörr (4), Anja Lorenz (2), Carolin Hoffmann (2), Daniela Brill (1), Carina Schreiner (1), Michelle Rauber (1), Eva Mörsdorf (1).
Handball: Frauen des HSV Merzig-Hilbringen qualifizieren sich souverän fürs Endturnier um den Saarlandpokal
Merzig. Die Handballerinnen des HSV Merzig-Hilbringen haben am Samstagabend den Einzug ins Saarlandpokal-Endturnier geschafft.
In der dritten Runde der Bank-1-Saar-Handball-Trophy setzte sich das Oberliga-Schlusslicht beim Saarlandligisten SC Alsweiler klar mit 35:22 (20:8) durch und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. „Die Abwehr stand bombastisch. Die beste erste
Halbzeit, die ich von meiner Mannschaft gesehen habe. Auch der Angriff war top“, schwärmte HSV-Trainer Harry Dörr nach dem Abpfiff.
Anfangs hatte sein Team noch leichte Probleme mit den jungen Gastgeberinnen, die frech aufspielten und sich 4:2 in Führung warfen. In der zehnten Minute ging Merzig aber erstmals in Führung (6:5) und setzte sich schnell ab. Das hohe Tempo von HSV Torjägerin Simone Scherer (achtTreffer) und Co. konnte die körperlich unterlegene Heimmannschaft nicht mitgehen. Merzig überrannte den Außenseiter mit Gegenstößen und lag schon zur Pause uneinholbar vorn. Auch dank Torfrau Alexandra Schulz, die zahlreiche Würfe parierte.
Ein gelungenes Comeback nach langer Verletzung feierte Katharina Endres. Die HSV-Spielführerin erzielte drei Tore und stabilisierte die Defensive. „Die ist hinten so schnell, dass sie manchmal zwei Gegnerinnen gleichzeitig deckt. Sie hat uns gefehlt“, hofft Dörr, seine Kapitänin bald wieder voll einsetzen zu können. Ein Sonderlob hatte er für Stefanie Polcher. Die A-Jugendliche trug zum hohen Sieg zwei Treffer bei.
Neben Merzig haben sich auch Saarlandligist HSG Ottweiler-Steinbach und RPS-Oberligist SV Zweibrücken für das Endturnier qualifiziert. Komplettiert wird das Viererfeld vom RPS-Oberligisten DJK Marpingen, der den Drittligisten TuS Neunkirchen aus dem Wettbewerb warf. „Der Pokal-Sieg war ein klasse Start. Er wird meinen Spielerinnen neue Motivation geben“, sagt Dörr und blickt auf eine schwere Oberliga-Rückrunde, die am kommenden Samstag, 17.15 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den HSV Püttlingen beginnt.